Rheinischer Singewettstreit auf Burg Rheinfels

Als Pfadfinder*innen sind wir immer auf der Suche nach neuen Abenteuern. Winter-, Pfingst-, Sommer- und Herbstlager gehören gewissermaßen zu unserem Standardrepertoire, doch es ist uns sehr wichtig die Augen auch immer für Neues geöffnet zu halten. So sind Vester und Pia am vergangenen Wochenende als Teil der Gauführung zum Rheinischen Singewettstreit auf die Burg Rheinfels gefahren. Wir durften bei allerbestem Wetter die Aachener Pfadfinder*innen als Gäste begleiten. Wer schon mal auf der Burg Rheinfels in St. Goar war weiß, was für eine malerische und beeindruckende Ruine dies ist. Mit einer grandiosen Aussicht über das Mittelrheintal und vielen versteckten Geheimgängen in den Burgmauern. Einmal im Jahr verwandelt sich diese Burg zu einem riesigen Pfadfinderlager mit Pfadfinder*innen aus allerlei Bünden, welche jede Ecke zwischen den Burgmauern nutzen um ihre Zelte aufzuspannen. Es ist immer wieder spannend zu sehen, was andere Pfadfindergruppen für Traditionen und Eigenarten haben und somit prasselten vielerlei neue Einrücke auf uns ein.

Mittelpunkt des Wochenendes war natürlich der Rheinische Singewettstreit, welcher in der katholischen Kirche in St. Goar stattfand. Sippen, Stämme und ganze Bünde trugen oftmals selbstgeschriebene Lieder in verschiedenen Kategorien vor.  Natürlich haben wir uns sehr gefreut, dass die Aachener Sippe Vanyar eine der Kategorien für sich entscheiden konnte. Den ganzen Vormittag wurde geprobt und beim Schlendern über das Burggelände sah man an jeder Ecke Pfadfindergruppen, die für ihren Auftritt am Samstagnachmittag übten. Zum Abschluss des Wochenendes gab es am Abend Singerunden und Volkstanz bis zum Morgengrauen.

Nach weniger als 48 Stunden Pfadfinderlager war ich am Sonntagnachmittag wieder zu Hause. Doch durch die vielen Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen kam es mir viel länger vor. Es war ein Kurzurlaub in eine andere Welt. Eine andere Welt, die von irritieren Touristen erstaunt beäugt wurde und aus der ich ganz viel Energie für meinen Alltag und Inspiration für die Pfadfinderarbeit mitnehme.

 

 

Ein großer Dank geht an den Aachener Stamm Minas Anor, welcher uns diese Einblicke durch seine Gastfreundschaft ermöglicht hat. Es ist beeindruckend zu sehen mit wie viel Begeisterung und Kreativität sich der Stamm den musischen Aspekten der  Pfadfinderei widmet. Vielleicht fahren wir im nächsten Jahr selbst mit einigen Pfadfinder*innen zum Rheinischen Singewettstreit um die Aachener Pfadfinder*innen zu bejubeln. Warum wir wieder kommen wollen? Ich denke die Bilder sprechen für sich.^PH

 

 

   

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